Demos anhören!
...wenn Du Dich für Audio/MIDI-Playbacks interessierst, solltest Du Dir jetzt einen Kaffee holen und alles aufmerksam durchlesen... es lohnt sich für Dich! Noch besser ist, Du rufst mich an!

...immer mehr Bands mit auch mehreren Musikern nutzen ein gutes Halb-Playback, weil es beim Auftritt einfach besser klingt. Es gibt auch viele Musiker, die mit MIDI bisher eher wenig Erfahrung gemacht haben, obwohl sie gerne "gute Playbacks" (MIDI oder Audio) zu Ihren Auftritten dabei hätten und eigentlich auch dringend brauchen. Um allerdings eine gute Performance beim Auftritte überhaupt abliefern zu können, die am Ende ja auch mehr Aufmerksamkeit und Erfolg beim Publikum einbringt, bist Du entweder eine Live-Band mit 5 oder 6 Musikern oder Du hast gute Playbacks dabei. Wir sollten also auch mal etwas näher darauf eingehen, was eigentlich ein "MIDI-File" genau ist.

Die folgende Erklärung halte ich so einfach wie möglich, damit vor allem MIDI-Beginner es leichter verstehen können. Die Profis unter Euch mögen mir verzeihen! Als z.B. die Keyboards immer leistungsfähiger wurden, konnte man das "live Gespielte" sowie auch die "Daten der Begleitautomatik oder anderer Bedienelemente" aufzeichnen. Diese Daten konnte man fortan abspeichern und: "wer hätte es erraten"? im Nachhinein sogar auch noch bearbeiten, um z.B. Harmoniewechsel exakter gestalten zu können, eingespielte Fehler auszubessern, das Gespielte etwas zu Quantisieren (also präziser zu machen!) und und und..! Und wozu das alles? Ganz einfach: Mit dem nun entstandenen MIDI-File kann man fortan "alleine" viel mehr Musik machen, also erzeugen, obwohl man doch eigentlich nur mit zwei Händen spielen kann. Aber auch das ist erst "die halbe Miete", denn es kommt noch signifikant darauf an, welches Soundmodul und Verstärkeranlage Du benutzt.

Um mal etwas mehr Licht in die ganze Sache zu bringen! Was unterscheidet einen Keyboardspieler, der mit verschiedenen Rhythmen und Styles arbeitet von dem Musiker, der stattdessen ein MIDI-File laufen lässt und z.B. mit seinem Akkordeon oder mit der rechten Hand auf dem Keyboard dazu spielt? Der wesentliche Unterschied liegt doch darin, dass das notwendige Prozedere des zuerst genannten Musikers wohl fast jeder einzusetzen vermag, obwohl mit diesen Mitteln meist kein befriedigendes Ergebnis zu erreichen ist. Ein Musiker kann den Songaufbau, also das Arrangement, viel realistischer gestalten, wenn ihn entweder echte Kollegen begleiten oder er sich vorher, wenn er alleine auftritt, ein MIDI-File einspielt, dass ihn dann wie echte Kollegen begleitet. Und wer solche Playbacks selbst nicht erstellen kann, lässt es eben von jemanden machen. Also, liebe Keyboarder, unter dem Aspekt "die Leute wollen eine schöne Musik hören!" betrachtet: Was plagt Ihr Euch mit den komplizierten MIDI-Standards herum, bei denen fast eh nur der Profi so recht durchblickt? Wer nur daheim "musiziert", kann natürlich wenigstens "da" mit seinem Können glänzen. Aber beim öffentlichen Auftritt haben die "zahlenden" Gäste einen gewissen Anspruch auf ein natürlich spielendes sowie schönes Arrangement der Songs. Also entweder eine "Live-Band" oder ein Musiker mit "live-spielenden" Playbacks. Und das gilt auch für die Fraktion Akkordeon und Knopfharmonikaspieler. Was also kann Euch aus diesem Dilemma befreien? Ich sage "gute Playbacks"! Lasst Euch z.B. von mir welche machen und spielt und singt dazu. Dann ist das auch mit einem MIDI-File als Halb-Playback eine "ehrliche" Musik. Wenn Ihr Euer Playback-Repertoire z.B. bei mir erstellen lasst, habt Ihr zur hervorragenden Spielweise aller hörbaren Musikinstrumente noch einen überragend guten Sound, weil ich grundsätzlich nur die "live-klingenden LIMEX-Sounds" einsetze. Ihr könnt also Euer künftiges Playback als angepasstes MIDI-File in Verbindung mit der Soundplatine LIMEX Doppelpack oder als Audio-Files (Wave oder mp3) abspielen. Es wird Euch garantiert zu besseren Auftritten und somit auch zu besseren Gagen verhelfen. Nur wirklich gut klingende und gut spielende Halb-Playbacks geben uns als Musiker Gelegenheit, uns aus der Masse mit Erfolg hervorzuheben.

...was sind gekaufte Files?
Hier möchte ich mal den Unterschied etwas erläutern, was "gekaufte MIDI-Files von der Stange" sind und worin sie sich z.B. von meinen "selbst programmierten Files" unterscheiden. Ein normaler MIDI-File-Hersteller beabsichtigt, mit solchen "MIDI-Files" (...ich sage mal "MIDI-Files von der Stange") dem Anwender, also dem Musiker, die Arbeit des Einspielens bzw. Programmierens abzunehmen. Ein solches MIDI-File erhebt also gar nicht den Anspruch, so richtig "fertig" zu sein. Woher soll der Programmierer denn auch wissen, wie der Anwender z.B. die Einleitung genau haben möchte oder wie schnell und in welcher Tonart das File spielen soll. Also halten wir fest: Der Anwender sollte das File nach dem Kauf tunlichst auf sich sowie seinem eigenen Stil entweder "selbst" anpassen oder eben "anpassen lassen".

...was sind "von mir nur bearbeitete" MIDI-Files?
Wer als Musiker etwas auf sich hält, bietet seinem Publikum ein breit gefächertes Repertoire an und die dafür benötigten Titel kauft er (im Normalfall) irgendwo ein. Wie schon an anderer Stelle beschrieben, ist so ein MIDI-File aber noch gar nicht so "richtig fertig" und schon "gar nicht"!! - und das ist jetzt besonders für die Spieler von MPR3+MPR4 sehr wichtig! - an LIMEX selbst angepasst! Aber auch Anwender von Keyboards usw. gehen höchst ungern mit "unbearbeiteten" MIDI-Files raus zum Auftritt. Doch in ihrer Not tun es viele dennoch, selbst wenn es sich oftmals schlimm anhört. Die Devise lautet dann eben: Lieber ein schlechtes File als gar keines!!! Für die Zuhörer allerdings ist dieser unerfreuliche Umstand ein immerwährender und auch berechtigter Grund, Kritik an den MIDI-File-Anwendern zu üben. Ich biete deshalb hier in meiner midi-werkstatt an, mich auch speziell um solche Files zu kümmern. In einer "Werkstatt" geht es ja bekanntlich ans Eingemachte und das ist bei mir nicht anders. Auch hier wird so Manches in seine Einzelteile zerlegt und wieder zusammengebaut. Das geschieht hier ähnlich auch mit den MIDI-Files. Ich ändere also nicht nur "das schon Eingespielte", sondern ich modifiziere das File dahingehend, dass es künftig "so" spielt, wie es sein sollte. Ich schaue dabei zuerst nach, "wer" (also welche Spur!) spielt denn da "was" und "wie" spielt sie? Dann bringe ich die ganze "imaginäre Band" auf ein "notwendig musikalisches Niveau" und schon wird aus dem File ein mit Freude gehörter Song. Und an dieser Stelle auch gleich eine Erklärung: Jede Spur eines MIDI-Files vergleiche ich mit einem Musiker. Dieser kann seinen Part gut oder eben auch mal nicht so gut spielen. War der Programmierer gut, habe ich weniger zu tun. War er nicht so gut, wird mein zeitlicher Aufwand umso grösser sein. Aber Du kannst es mir ruhig glauben, mein Aufwand lohnt sich immer. Das hörst Du spätestens, wenn Du meine Files bei Deinem Auftritt abspielst!

...was sind von mir "selbst programmierte" MIDI-Files?
Ich programmiere meine MIDI-Files mit Logic von Emagic, einem professionellen Sequenzerprogramm. Dabei höre ich mir den betreffenden Titel im Original genau an und versuche herauszuhören, welcher Musiker/Spur da "was" und vor allem "wie" spielt. Dann überlege ich, wie ich den Song mit meinen "virtuellen Musikern" bzw. "Sequenzerspuren" authenisch nachspielen könnte. Dabei achte ich sehr auf die Authenzität, sollen doch "meine Herren Musiker" (also wieder die Sequenzerspuren) den Song später auch mit den kleinen üblichen Unzulänglichkeiten spielen, wie sie echte Musiker eben auch so an sich haben. Kleinere Ungenauigkeiten im Arrangement sowie auch manchmal in der Quantisierung sind von mir beabsichtigt, denn eine echte Band oder Musikgruppe spielt ja auch nicht genau so, wie es evtl. die betreffende Originalband im Studio getan hat. Auch werden sich meine Songs auf keinen Fall so "totquantisiert" anhören wie bei manchen anderen MIDI-File-Produktionen. Es soll sich also alles ein wenig mehr "live" anhören.

Diese Worte bitte noch an die Interessenten, die evtl. schon Demos meiner selbst eingespielten MIDI-Files (ich meine damit aber nicht die GEMA-freien 3 Gratis-Files) erhalten haben: Damit könnt Ihr z.B. mal ein paar MIDI-Spuren weg schalten - oder leiser machen usw. und selber "live" dazu spielen. Ich selbst gehe z.B. bei meinen Auftritten aber lieber "auf Nummer sicher" und lasse das File immer "komplett" ablaufen. Wenn ich den "Akkordeonsound des Instruments" über Mikrofon ordentlich laut dazu mische, merkt nicht mal ein Profi, dass der MIDI-File-Player für mich den "elektronischen Akkordeonsound" spielt. So "traue" ich mir auch schwierigere Stücke zu und wenn ich doch mal "daneben" greife, ziehe ich in den Moment eben nicht so sehr am Balg und versuche, wieder "reinzukommen". Und wenn man "etwas" Fehlerhaftes" gehört hat, vermittelt das dem Zuhörer doch nur, dass man auch "live" spielt. Aber das Wichtigste daran ist, dass man nicht komplett "umschmeißen" kann, was sehr peinlich wäre.